In Zen schlummert ein Monster.

Ein gewaltiger Zorn, den er vor langer Zeit zu unterdrücken lernte. Doch als er in der Feuergilde eine finstere Intrige aufdeckt und seine Freunde in Gefahr geraten, regt sich das rote Monster in seinem Innern und stellt selbst die Boshaftigkeit seiner Feinde in den Schatten.

Zen muss alles riskieren, um die Pläne seines verräterischen Gildenleiters zu vereiteln und das Erwachen des Zorns abzuwenden.

(Erscheint März 2027)

Die Figuren

In manchen Geschichten gibt es Auserwählte. Zen ist keiner von ihnen.

Er hat an der Feuergilde ein Zuhause gefunden und schätzt sein unaufgeregtes Leben. Es gibt sogar Tage, an denen er nicht an die Schrecken seiner Kindheit denkt. Nicht an seine tote Mutter. Nicht an den Zorn. Bloß haben es finstere Mächte auf seine gefundene Familie abgesehen. Und Zens Friedfertigkeit reicht nur so weit.

Hauptmann Thóran ist bodenständig und beliebt. Bloß hat das noch niemanden vor der Finsternis bewahrt.

Er wähnt sich bei der Stadtwache Ulerions in Sicherheit, bis er sich unvermittelt zwischen unheimlichen Lichtern, alten Legenden und brutalen Morden wiederfindet. Bald wird Thóran vor Herausforderungen gestellt, die seine Fähigkeiten weit übersteigen. Und dann muss er sich auch noch zwischen seiner Pflicht und seiner Familie entscheiden.

Der Überlebende spürt sein Ende nahen. Aber er ist noch nicht bereit.

Dabei bietet ein Leben auf den Straßen Ulerions wenig Momente, für die es sich zu kämpfen lohnt. Er leidet unter Hunger und Kälte. Seine einzigen Bekanntschaften sind andere Stadtstreicher – die meisten noch verrückter als er selbst. Der Überlebende ahnt nicht, dass ausgerechnet eine verkrüppelte Taube seine Existenz auf den Kopf stellen wird.

Die Welt

Andral hat seine dunklen Tage eigentlich längst hinter sich. Der Drachenfall und der große Verrat liegen hunderte Zyklen zurück. Die Tobor’akin wurden hinter die große Mauer zurückgeschlagen. Und die Magiergilden sorgen im Königreich Ilwyss für Recht und Ordnung.

Wäre da nicht die versagende Herrscherlinie, die von ihrer Macht verdorben wurde. Wäre da nicht der korrupte Thronrat, der die nördliche Grenze geschlossen hält und die Norgs zu einem Bürgerkrieg im ewigen Eis verdammt. Wären da nicht die Bergstämme, die den Gescheiterten und Vertriebenen im Hügelland zusetzen.

Wären da nicht geheimnisvolle Lichter auf Karth, die den ganzen Kontinent in Angst und Schrecken versetzen…

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